Sportliche Laufbahn

Fast wie automatisch kam ich auch in eine sportliche Laufbahn hinein.

Das fing eigentlich bei meinen Großeltern, mütterlicherseits, an. Ich war ja sehr oft schon als Kind bei meinen Großeltern, Kurt und Erna Bauer in Deutscheinsiedel, Mein Großvater brachte mir u.a. das Schachspielen bei. Nachdem ich vielleicht 200 Mal verloren hatte, gewann ich immer öfters. Mein Opa hatte dann keine Lust mehr.

Ich suchte in Seiffen die Schachsektion auf und lernte bei Wolfgang Ehnert noch vieles dazu. Von den fünf Leistungsklassen, erreichte ich die dritte Klasse. Bei einem Weihnachtsturnier besiegte ich sogar einen MA, einen Meisteranwärter der DDR.

Auch die Jugend durfte ich als Übungsleiter betreuen. Wir waren damals in der Seiffener Volkskunst.

Leider waren die meisten Punktspiele gegen andere Mannschaften so gut wie immer sonntags. Da zog ich doch das Waldhornblasen für den Gottesdienst vor.

Einen Höhepunkt gab es noch einmal während meiner Berufsschulzeit bei MZ in Zschopau. Da ich im Internat war, nahm ich alle sportlichen Angebote wahr. Bei einem Schachturnier wurde ich Zweiter. Zum Abschluss dieser Wettkampfwoche spielte ich vor allen Zuschauern auf einem großen Freizeitschachbrett gegen dem Ersten. In diesem Spiel konnte ich meinen Gegner besiegen.

Da ich keine regelmäßigen Punktspiele für Seiffen bestreiten konnte, flachte das Schachspielen immer mehr ab.

Das hörte dann ganz auf, als ich 1976 meine zukünftige Frau, Kathrina, im Seiffener Grund, beim Garagenbau kennen lernte. Sie konnte sich das Schachspielen nicht vorstellen, es war ihr zu langweilig. Durch ihr kam ich zum Federball. In dieser Sektion waren alle Altersgruppen vertreten. Mir gefiel diese Sportart sehr gut, durch intensives Training konnte ich immer besser werden. Abends nach dem Training setzten wir uns in gemütlicher Runde noch einmal zusammen und tranken etwas. Es war eine sehr schöne Gemeinschaft.

Wir organisierten jedes Jahr verschiedene Veranstaltungen. So gab es Ehepaarturniere, in denen meine Frau und ich oft als Sieger hervorgingen. Wir haben auch viele Freundschaftswettkämpfe bestritten, z.B. gegen Arnsfeld, Marienberg und Annaberg. Wir fuhren zu ihnen und sie kamen zu uns. Nach den sportlichen Vergleichen waren wir immer noch gesellig beieinander. Auch verschiedene Feierlichkeiten erlebten wir gemeinsam. Es war eine sehr schöne Zeit.

Es gab auch Wettkämpfe über den ganzen Tag, einmal stand ich während dem Spiel an der Turnhallenwand mit den Händen nach oben und drückte mein Bein durch. Es ging nicht mehr, soo ein Wadenkrampf.

Dennoch war es eine wundervolle Zeit, wir haben auch die Gemeinschaft genossen.

Meine Frau und ich haben viele Urkunden und Pokale erkämpft und auch gemeinsame Preise konnten wir in Empfang nehmen.

Jedes Jahr organisierte ein Spieler bzw. Spielerin eine Federballausfahrt, ich habe das auch einmal wahrgenommen. Hier waren auch die Partner und deren Kinder dabei, die nicht Federball spielten. Wir haben immer sehr viel erlebt, vom Eisenbahnmuseum, über Tropfsteinhöhlen bis zum Schauglasblasen in Lauscha. In Thüringen schürften wir auch nach Gold. Meistens übernachteten wir gleich an Ort und Stelle.

Zu einem Turnier der besten DDR Spieler in der Oberlausitz waren wir als Zuschauer auf der Tribüne. Es war schon etwas Besonderes, auch weltbeste Badmintonspieler zuzusehen.

In diesen Zeiten wurde ein Trainer für die Jugend gesucht. Die Schule erwartete, dass jeder Schüler in irgendeiner Sportart tätig sein sollte. Ich übernahm die 3. bis 8.Klasse, nahm meine Aufgabe sehr ernst und wollte aus allen kleine Weltmeister machen. Dadurch blieben schon untalentierte Schüler weg, sie suchten sich dann eine andere Sportart. Später bekam ich die 9. und 10.Klasse noch dazu.

Badminton Daniel Lydia Seiffen

Zwischendurch kam die politische Wende. Federball gab es plötzlich nicht mehr, es hieß jetzt Badminton.

Mein Vereinschef und ich fuhren in ein Trainingslager und erwarben den Trainerpass. Dadurch konnte der Spielbetrieb mit den Jugendlichen aufrechterhalten bleiben.

Ich habe auch mit der Jugend Gesellschaftsspiele in der Turnhalle durchgeführt, da hatten alle ihren Spaß. Auch andere Unternehmungen gehörten dazu. Zum Beispiel ins Hallenbad nach Marienberg fahren oder die jährliche Weihnachtsfeier mit Überraschungen usw. Diese Abwechslung tat den Jugendlichen gut und ich konnte sie noch mehr für höhere Leistungen gewinnen.

Turnhalle Seiffen Badminton Spiel

Meine Schüler wurden immer besser und es gab auch sportliche Freundschaftsspiele, besonders gegen Marienberg. Parallel zu den Freundschaftsspielen wurde sogar unser Sohn Daniel und Ronny von den Marienbergern von zu Hause abgeholt und wiedergebracht, um für Ihrer Mannschaft zu spielen und wertvolle Punkte zu holen.

Durch meinen Ehrgeiz, dass die Schüler gute Platzierungen sich erkämpfen sollten, waren die Talentierten öfters auf der Spielfläche. Von manchen anderen kamen deren Eltern zu mir und beschwerten sich. Sie konnten mich kaum umstimmen und so beschwerten sie sich bei meinem Vereinsvorsitzenden.

Davon unbeirrt nahmen wir an viele Wettkämpfe teil und organisierten selbst welche. Dazu waren wir auch in Annaberg und Marienberg. Der Marienberger Trainer war auch sehr ehrgeizig und so standen wir am Spielrand und feuerten ganz aufgeregt unsere Schützlinge an.

Einmal erlebte ich einen besonderen Sieg von Kristin. Ihre Gegnerin kämpfte wie ein Stier, aber Kristin behielt die Nerven und besiegte sie durch ihre Technik. Da wurde auch ich als Sieger gefeiert. Das intensive Training hatte sich auch diesmal wieder ausgezahlt. Das gefiel dann schon den Älteren unserer Sektion Badminton.

Die Schüler wurden in späteren Jahren langsam weniger, da sie von der Schule nicht mehr aufgefordert wurden. Parallel dazu konnte ich selbst nicht mehr nach einem Klier (kommende Ball ganz oben) sehen. Zwei Halswirbel ließen das nicht mehr zu, die Ursache war der Badmintonsport. Dadurch war ich 2002 in der Uniklinik in Dresden, dort brachten sie einen Halswirbel wieder auf Vordermann. Ich konnte jetzt wieder Autofahren ohne gleich einzuschlafen. Das volle Hochsehen ging aber noch nicht ganz.

Mit dem Badmintonsport war es jetzt Geschichte, denn ich musste 2003 als Leiharbeiter in den Westen fahren (siehe "Biografie im Licht des Glaubens 4.D").

Im Jahre 2009 gab es noch eine wunderbare Begebenheit mit dem anderen Halswirbel, doch das ist eine andere Geschichte.

Rolf Stephani


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