Das vierte und fahle Pferd

Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach

Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde,

zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.

Zunehmend Kriege in Teilen der Erde

Ethnische Konflikte mit kriegerische Auseinandersetzungen,

heißt auch, dass sich eine Nation gegen sich selbst erhebt.

Es geschehen große Erdbeben und hier und dort

Hungersnöte und Seuchen;

auch geschehen Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen.

Anfang der Wehen

Die Ungerechtigkeit wird überhand nehmen und die Liebe in vielen erkalten.

Ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen.

Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten

Der Antisemitismus bricht ganz neu auf, alle Bevölkerungsgruppen sind betroffen

Das Evangelium muss gepredigt werden unter allen Völkern.

Das vierte Pferd kommt mit der Wende 1990

 

Offenb. 6, 7+8 - Das vierte Siegel

7 Und als es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme der vierten Gestalt sagen: Komm!

8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.

2. Seite:        Offenb.6,7+8

                       Und als es das vierte Siegel auftat, hörte ich die vierte Gestalt sagen: Komm!

                       Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd.

                       Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach.

                       Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde,

                       zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.

Mit dem fahlen Pferd kommt der Tod, und die Hölle folgt ihm nach. Der Tod hat Macht über den vierten Teil der Erde. Es wird kriegerische Auseinandersetzungen geben, Hunger durch Naturereignisse, Pest durch immer wieder neue Krankheiten, die erst noch erforscht werden müssen. Wilde Tiere vermehren sich zunehmend und kommen wieder in unsere Wälder. So wie z.B. die Wölfe und Luchse unsere Wälder wieder besiedeln und Menschen und Tiere töten.

Auch das fahle Pferd können wir nicht aufhalten!

 

Matthäus 24, 3 bis 14 - Der Anfang der Wehen

3 Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?

4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.

5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.

6 Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.

7 Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.

8 Das alles aber ist der Anfang der Wehen.

9 Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern.

10 Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.

11 Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.

12 Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.

13 Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.

14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

3. Seite:        Matth.24,3-14

                       Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem 

                         Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.

                       Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn

                         das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.

                       Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das

                        andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.

                       Das alles aber ist der Anfang der Wehen.

                       Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten.

                       Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern.

                       Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten

                       Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.

                       Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.

                       Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.

                       Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum

                           Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Nach der Wende 1990 war es besonders schlimm, als viele Religionen und Sekten Menschen für sich gewinnen wollten. Die Zeugen Jehovas waren über Nacht nicht mehr verboten und die Gemeinde in Christo Jesu (Lorenzianer) lösten sich aus der Kirche und wurden eigenständig. Sie und noch andere gingen auf die Pirsch und verbreiteten „ihre“ Wahrheit.

Durch die Auflösung des Ostblocks wurden wieder Länder eigenständig, die es früher einmal gab. Das ging oftmals nicht ohne Blutvergießen ab. Es kam zu Kriege, ethnische Auseinandersetzungen und Nationen bekämpften sich.

Hinzu kamen Hungersnöte und Erdbeben hier und dort. All diese Dinge habe ich nach der Wende beobachten können. Z.B. gibt es in Afrika Landstriche, wo niemand mehr leben kann, weil es nicht mehr regnet und die Erdbeben sind öfter und gewaltiger als vor der Wende. Das Bibelwort sagt: Das ist aber erst der Anfang!

In unseren Text kommt weiter 3x „dann“. Diese weitere Beschreibung zieht sich bis zur Entrückung hin: Bedrängnis, töten, Haß, Abfall, untereinander verraten, Verführung, Ungerechtigkeit und die Liebe wird in vielen erkalten.

Diese Wehen betreffen auch Israel! Gerade der Haß „von allen Völkern“. All diese Dinge sind schon erfüllt und stehen weiter in der Erfüllung! Wer beharrt, wird selig werden.

Und wenn das Evangelium vom Reich alle Völker erreicht hat, dann kommt das Ende. Das Ende bedeutet hier die Entrückung und somit ein Neuanfang! Dann sind die Wehen vorüber und es kommt zur Geburt!

 

Markus 13, 3 bis 13 - Der Anfang der Wehen

3 Und als er auf dem Ölberg saß gegenüber dem Tempel, fragten ihn Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas, als sie allein waren:

4 Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein, wenn das alles vollendet werden soll?

5 Jesus fing an und sagte zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe!

6 Es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin‘s, und werden viele verführen.

7 Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so fürchtet euch nicht. Es muss so geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da.

8 Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere. Es werden Erdbeben geschehen hier und dort, es werden Hungersnöte sein. Das ist der Anfang der Wehen.

9 Ihr aber seht euch vor! Denn sie werden euch den Gerichten überantworten, und in den Synagogen werdet ihr gegeißelt werden, und vor Statthalter und Könige werdet ihr geführt werden um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.

10 Und das Evangelium muss zuvor gepredigt werden unter allen Völkern.

11 Und wenn sie euch hinführen und überantworten werden, so sorgt euch nicht vorher, was ihr reden sollt; sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn ihr seid‘s nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist.

12 Und es wird ein Bruder den andern dem Tod preisgeben und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören gegen die Eltern und werden sie töten helfen.

13 Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. Wer aber beharrt bis an das Ende, der wird selig.

4. Seite:        Markus 13,3-13

                       Seht zu, dass euch nicht jemand verführe! Es werden viele kommen unter meinem

                           Namen und sagen: Ich bin‘s, und werden viele verführen.

                       Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so fürchtet euch nicht. Es

                           muss so geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da.

                       Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das

                           andere. Es werden Erdbeben geschehen hier und dort, es werden Hungersnöte sein.

                       Das ist der Anfang der Wehen.

                       Und in den Synagogen werdet ihr gegeißelt werden, und vor Statthalter und Könige

                           werdet ihr geführt werden um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.

                       Das Evangelium muss zuvor gepredigt werden unter allen Völkern.

                       Wenn sie euch hinführen und überantworten werden, so sorgt euch nicht vorher, was ihr

                           reden sollt; sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet.

                       Und es wird ein Bruder den andern dem Tod preisgeben und der Vater den Sohn, und die

                           Kinder werden sich empören gegen die Eltern

                       Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. Wer aber beharrt

                           bis an das Ende, der wird selig.

Bis Vers 8 ist es die gleiche Aussage wie bei Matthäus im vorhergehenden Text, darum schreibe ich die Auslegung von Vers 1 bis 8 nicht noch einmal.

Ab Vers 9 kommen bei Markus noch andere Aussagen dazu:

Die Überantwortung in Synagogen und sich verantworten müssen vor Statthalter und Könige mussten die Apostel um Jesu Willen erleben und erleiden. Dieses zieht sich bis in die Gegenwart durch. Als ich mit meiner Familie 1992 aus Glaubensgründen aus der Kirche austrat, musste auch ich mich in der Kirche, in der Gemeinschaft und vor den „Großen“ verantworten. Aber wie so oft schenkte mir der Herr die rechten Worte und ich durfte sehr tief in meine Widersacher blicken.

Auch der Vers 12 ist mir noch gegenwärtig, wie Glaubensbrüder mir in den Rücken gefallen sind. Später durfte ich erkennen, dass sie sich im biblischen Abfall befinden und keine echten Glaubensgeschwister sein können! Das vierte Pferd erreichte somit auch meine Familie, wir wurden sehr erschüttert. Im Vers 12 ist vom „empören“ die Rede. Dieses war innerhalb der Familie und kam auch von der gesamten Verwandtschaft. Auch der Vers 13 erfüllte sich: Das der Haß so gewaltig sein kann, hätte ich nie gedacht. Doch ich bin sehr froh, dass wir in der Wiederherstellung sind und bald ausgeharrt haben.

 

Lukas 21, 7 bis 11 - Die Vorzeichen

7 Sie fragten ihn aber: Meister, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein, wenn das geschehen wird?

8 Er aber sprach: Seht zu, lasst euch nicht verführen. Denn viele werden kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin‘s, und: Die Zeit ist herbeigekommen. – Folgt ihnen nicht nach!

9 Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Aufruhr, so entsetzt euch nicht. Denn das muss zuvor geschehen; aber das Ende ist noch nicht so bald da.

10 Dann sprach er zu ihnen: Ein Volk wird sich erheben gegen das andere und ein Reich gegen das andere,

11 und es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen; auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen.

5. Seite:        Lukas 21,7-11

                       Lasst euch nicht verführen. Denn viele werden kommen unter meinem Namen

                       Ihr aber hören werdet von Kriegen und Aufruhr, so entsetzt euch nicht.

                       Denn das muss zuvor geschehen; aber das Ende ist noch nicht so bald da.

                       Ein Volk wird sich erheben gegen das andere und ein Reich gegen das andere,

                       und es werden geschehen große Erdbeben

                       und hier und dort Hungersnöte und Seuchen;

                       auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen.

Lukas beschreibt das Kommen des vierten Pferdes im vierten Siegel wie Matthäus und Markus in der dritten und vierten Seite.

Alle drei Evangelien müssen wir als Ganzes sehen, darum nicht noch einmal die Aussage dazu.

Im vierten Siegel wird durch Lukas ausgesagt, dass das alles geschehen muss, aber das Ende ist noch nicht so bald da! Die drei Wehen im siebenten Siegel sind dann der Höhepunkt der Bedrängnis, doch es geschieht nicht für die Kinder Gottes, wir sind im Himmel und feiern Hochzeit!