Hauskreis bei Matthias R. in Seiffen

Ich schöpfte dennoch wieder neue Hoffnung und ging zum Hauskreis von Matthias R. in Seiffen. Dort war es sehr schön und ich konnte den Heiligen Geist (H.G.) spüren. Es war eine wunderbare Gemeinschaft und es gab viele gesegnete Stunden. Wir ließen uns leiten vom H.G. und es gab sehr gute Auslegungen der Heiligen Schrift.
Doch im Laufe der Zeit gab es immer mehr kirchliche Probleme, über die gesprochen wurde. Auch Bibelauslegungen waren immer mehr kirchlich geprägt. Ich merkte, wie sie in Sackgassen kamen. Jetzt brachte ich mich besonders ein und sagte: „Das ich nicht mehr für kirchliche Dinge verantwortlich bin, da der Herr mich zur Freiheit berufen hat.“
Ich habe niemanden abgeworben, um aus der Kirche auszutreten, aber ich habe zu verstehen gegeben, das „des Herrn Sache an erster Stelle steht. Und wenn der Herr euch etwas groß gemacht hat, erwartet er Gehorsam. Denn nur im Gehorsam kann der Segensstrom Gottes in rechter Weise fliesen und der Herr kann dir weiteres anvertrauen.“ Und „was Kirchengeschwister dazu sagen, ist zweitrangig, denn diese sind oftmals von der Ökumene geprägt.“ Und so kamen wir in heftige Gespräche und Diskussionen.

In dieser Zeit hat der Herr mir eine neue Erkenntnis geschenkt. Für jeder kirchlichen Institution bzw. Gemeinschaft ist jeweils ein Geist verantwortlich. Matthias R. meinte, das er nur einen Geist kennt…
Ich sagte, wer der Kirche untertan ist, der ist dem Geist der Kirche untertan. Und da die Kirche durch die Ökumene in den biblischen Abfall abrutscht, fällst auch du ab. Wenn jedoch der Herr möchte, das du in der Kirche bleibst, ganz gleich aus welchem Grund, bist du davor behütet. Aber irgendwann wird eine Mitgliedschaft nicht mehr möglich sein. Dies setzt jedoch ein inniges Verhältnis zu unseren Herrn Jesus voraus. Das er an erster Stelle steht und nicht irgendein Bruder, Schwester oder Institution.

Doch meine Worte wurden oftmals gegen mich ausgelegt und somit wiesen mich
die Verantwortlichen des Hauskreises, Matthias R. und Rene H., in ihre Schranken und
meine Erkenntnisse und Erfahrungen wurden niedergeschmettert.

Ich ging dann sehr enttäuscht und traurig nach Hause und wurde nie wieder erwünscht.