Kauf des Gemeinschaftshauses mit Brief an die Verantwortlichen

Die Abwicklung zum Kauf des Gemeinschaftshauses war immer noch offen. Und nun sah ich wieder eine Möglichkeit:
Das letzte Mitglied der LKG Oberseiffenbach (OS), Hilde Harzer, ging zu unserem Herrn.
Und ich bekam den Gedanken, wieder nach Chemnitz wegen unseres Gemeinschaftshauses zu schreiben. Damit ich es jetzt doch erwerben kann. Denn die „Stunden“ wurden nach meiner Meinung nur künstlich mit zwei Kirchenmitglieder von Oberseiffenbach und von Seiffener erhalten.
Ich landete über Umwege wieder bei Siegfried M. und ging aber diesmal auf seine unangebrachten Vorstellungen ein. In der Hoffnung auf ein gutes Ende. Doch irgendwie „rammelten“ wir uns wieder fest.

Nachdem ich keine weitere Möglichkeit sah, um das Gemeinschaftshaus zu übernehmen, schenkte mir der Herr etwas anderes: Ich verspürte immer mehr die Verantwortung über meinem Grundstück, auf dem das Gemeinschaftshaus steht.

Denn die Evangelische Kirche ist Mitglied der Weltökumene. Dadurch ist die Kirche dem Geist der Ökumene untertan, was ich schon selbst gehört und erlebt habe.
Die Ökumene bewirkt ein miteinander mit anderen Denominationen, bringt jedoch biblische Fundamente zum Einsturz, da biblische Wahrheiten weggeschoben und entkräftet werden. Diese Art der Verkündigung konnte ich vor Gott auf meinem Grundstück nicht mehr verantworten. Dieses habe ich ganz stark verspürt und so entstand ein Schreiben (siehe Schreiben) vom 16.01.2010 für die drei Verantwortlichen des Gemeinschaftshauses.

Rolf Stephani
Wildbachweg 11 
09548 Seiffen OT Oberseiffenbach
Beauftragter der LKG Chemnitz, Volker B. Matthias W. der LKG Seiffen Pfarrer H. der Kirchgemeinde Seiffen Oberseiffenbach, den 15.01.2010 Betr.: Gemeinschaftshaus in OberseiffenbachAn die Verantwortlichen der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Chemnitz und Seiffen,an die Kirchgemeinde Seiffen als Mitnutzer, auf Grund der weltweiten ökumenischen Entwicklung zwischen den Religionen, in der auch die Evangelische Kirche und die Landeskirchliche Gemeinschaft sich bewusst untergeordnet haben, kommen sie sich äußerlich und geistig immer näher. Gemeinsame Gebete beim Papst mit anderen Religionen unterstreichen das. Damit die vorhergesagte Weltreligion entstehen kann, wird jedoch das Wort Gottes, besonders sein Sohn Jesus mit seinen Erlösungswerk und die Kraft des Heiligen Geistes immer mehr beiseite geschoben und somit entwertet. Es entsteht jetzt weltweit die falsche Gemeinde, in der dann der Anti-Christus zur Macht kommen wird! So steht es in meiner Luther Bibel. Weil ich das alles so sehen darf und dem Herrn diene, kann ich es nicht länger vor ihm verantworten, das auf meinem Grundstück Eure Gemeinschaftsstunden, Versammlungen, Gottesdienste und anderes abgehalten werden. Denn das Gemeinschaftshaus von Oberseiffenbach steht ganz auf meinem Grund und Boden! Darum bitte ich die Institutionen Kirche und Gemeinschaft sich aus unseren Gemeinschaftshaus von Oberseiffenbach, mit der Bekanntgabe dieses Briefes, zurück zu ziehen. Dies teile ich den langjährigen Gemeinschaftsleiter von Oberseiffenbach, Matthias W. mit. Er war ein würdiger Nachfolger von mir und in unseren Gesprächen konnte sich Jesus wohlfühlen und sein Geist uns begleiten. Von mir angebrachte Bilder im Gebäude, das Schild „Landeskirchliche Gemeinschaft“ und das Kreuz am Außengiebel nehme ich wieder zurück. Wir hatten ja 2001 für fast 4.000 DM (viertausend) Materialkosten als Eigenfinanzierung das Gemeinschaftshaus äußerlich erst einmal schön vorgerichtet. Mit Erlaubnis der LKG, die sich jedoch finanziell nicht beteiligen wollten. Dieses Schreiben erhält Matthias W., Volker B., eingesetzt vom Verband und Pfarrer H. von Seiffen. Volker B. ist zur Zeit mit mir im Gespräch, um eine Lösung zum Gemeinschaftshaus von Oberseiffenbach, zu finden. Mit freundlichen Grüßen (Rolf Stephani)

Im Text habe ich jetzt einen Abschnitt heraus genommen, der mit diesem Thema nichts zu tun hat. Es war ein Vergleich, wie ungerecht Pfarrer H. auch war.

Eine Begegnung möchte ich hier wiedergeben. Sie passt genau in die Offenbarung, die der Herr immer deutlicher in mir festigte: Der Pfarrer bittet mich in die Pfarre.
Er hatte dieses Schreiben noch nicht einmal durchgelesen, fing er an, mich laut anzuschreien, das er das nicht annehmen muss. Ich sagte ihm, dass das auch für ihn zählt, da er ja auf meinem Grundstück Gottesdienst hält. Er antwortete mit einem sehr sehr lauten Brüllen „Raus“ und drückte mich in Richtung Ausgang. Ich war jedoch noch nicht fertig und sagte, das ich nicht möchte, das im Februar diese weltliche „Klarinettenband“ wieder im Gemeinschaftshaus probt. Mein Reden wurde ständig vom Brüllen „Raus“ unterbrochen. Bei der dritten Tür hatte ich meinen Fuß zwischen Tür und Rahmen gestellt, damit ich meinen Satz beenden konnte. Die Kraft, mit der der Pfarrer die Tür zumachen wollte und mich immer wieder anschrie war enorm. Nach etwa dem achten sehr sehr lauten Brüllen mit „Raus“ stieg ich in mein Auto und fuhr heim.

Seit diesem Tag gab es keine Veranstaltungen mehr!
Das es so schnell ging, hätte ich nicht gedacht.

Es kam nie ein Wort der Entschuldigung von ihm...
Jahre später habe ich als Erster die Hand zur Begrüßung gegeben...

Zu meiner Überraschung gab es in dieser Zeit Gespräche mit Volker B. aus Seiffen. Die Gespräche waren gut und doch bei einem dritten Treffen war er hart, kalt, beleidigend und lieblos. Leider habe ich mich mit anstecken lassen und Volker sagte zu mir: „Wenn du stur bleibst, bekommst du das Gemeinschaftshaus nie. Da kannste warten, bis du schwarz wirst!“
Ich sollte nämlich die Verträge vom Energie- und Wasserzähler mit im Kaufvertrag annehmen, doch ich brauche diese Zähler nicht! Was hat das mit Sturheit zu tun!

Ich sah keinen Ausweg mehr, doch Gott der Herr hatte etwas wunderbares bewirkt. In der Landeskirchlichen Gemeinschaft Chemnitz ging Siegfried M. und es kam ein neuer Verantwortlicher für unser Gemeinschaftshaus. Wir kamen sehr gut miteinander zurecht.

Seiffen meldete die Zähler ab, ich schachtete mit meinem Sohn den Wasseranschluss frei, da ja kein Seiffener mehr mit mir etwas zu tun haben will. Die Wasserwirtschaft war da und das Grundstück kam wieder in Ordnung. Auch der Energiezähler wurde aus unserem Hausschrank ausgebaut.

Und es kam zu einem einvernehmlichen Kaufvertrag
und im Dezember 2011 gehört mir das Gemeinschaftshaus von Oberseiffenbach.

Ich bin meinem Herrn von ganzen Herzen dankbar,
das wir alles überwinden konnten
und
in die Ruhe des Herrn eingegangen sind.