Wir kommen wieder nach Hause und es entsteht eine geistige Erneuerung

Unsere jüngere Tochter Deborah, welche mit ihrem Verlobten in Weißenfels Grafik und Design lernte, gaben ihre gut eingerichtete Wohnung nach der Ausbildung auf und kamen 2004 wieder heim.

Und unsere Tochter Lydia wohnte und arbeitete als Physiotherapeutin in Österreich, wohin ihr Verlobter folgen wollte. Durch verschiedene tiefe Einschnitte in ihrem Leben, kam sie 2005 wieder nach Hause. Nach einer gewissen Leidenszeit konnte sie alle Tiefen überwinden und der Herr brachte sie und uns ganz in seine Ruhe hinein. Ihren Glauben festigte sie wieder und wir waren sehr glücklich über die wunderbare Führung durch unserem Herrn.

Als ich wieder an einem Wochenende zu Hause war, sagte meine Frau zu mir: Es gibt eine Überraschung für mich. Als sie mich hereinführten und ich meine geschlossenen Augen wieder öffnete, spielte Lydia auf einem Keyboard ein wunderschönes Lied. Uns kamen die Tränen, so herrlich war diese ganze Situation. Ich spürte, das uns der Herr berührte.    

In Niederbayern hatte ich viel Zeit für meinem Herrn und mein Glaubensleben. Soviel Zeit konnte ich zu Hause nicht aufbringen.

Und der Herr schenkte mir Erkenntnisse, Träume, Wunder,
auch mit unseren Kindern und
eine besondere Vision für das Ende in Bayern und der Endzeit.

Meine Zeit in der Fremde hatte nun auch ein Ende, so wurde der erste Teil meiner Vision (siehe „Warum diese Webseite?“) vom Herrn erfüllt. Ich freute mich, im Dezember 2005 wieder richtig zu Hause zu sein.

Durch vergangene Erfahrungen waren wir nicht mehr auf der Suche nach einer Gemeinschaft und wollten somit zu Hause etwas aufbauen.

Wir räumten in der Werkstatt den Mal- und Leimraum aus, der für die Räuchermännerproduktion bis 1991 wichtig war und richteten einen Gemeinschaftsraum mit Altar ein. Die halbfertige Ware und Kanteln verfeuerten wir, sodass fast der ganze Schnee vom Dach der stillgelegten Werkstatt schmelzte. Später gab es noch eine Renovierung.

Lydia, Deborah, ihr Verlobter und ich fühlten uns zum Lobpreis und dem gemeinsamen Spielen und Singen hingezogen. Der Verlobte von Deborah hatte sich eine Gitarre mit Verstärker gekauft und ich hatte meine Gitarre von der damaligen Bandzeit wieder vom Boden geholt.
Bald kaufte Deborah sich eine Gitarre mit Verstärker und erlernte durch Eigenstudium das Spielen. Und sie ging zum Privatunterricht und erlernte das Flötenspielen.
Lydia nahm Keyboardunterricht, hatte später auch ein eigenes Keyboard und es ging alles immer besser. So nach und nach kamen wir uns spielerisch immer näher. Wir wollten keine Profis werden, das Wichtigste für uns war und ist, unseren Herrn zu loben und zu preisen, ihm die Ehre geben!

Der Lobpreisgottesdienst entwickelte sich immer besser. Es wurden mehr Lieder und ich durfte erkennen, wenn sie im Lobpreis an einer besseren Stelle eingeschoben werden sollten. Der Heilige Geist war in besondere Weise bei uns und durch seine Berührungen standen uns oft die Tränen in den Augen.
Ich hatte auch eine Offenbarung über den Verlobten meiner Tochter und sprach das in der Predigt wiederholt aus. Doch leider blieb er dann weg und wollte seine eigene Anbetung machen, bis er ganz Deborah und das Haus verließ.

Jetzt waren wir drei Personen zu unserem Gottesdienst und der Herr segnete uns in besondere Weise. Ich bin sehr dankbar für diese Entwicklung.
Als ich diese Zeilen erstmals schrieb, sehe ich den Monatsspruch vom 01.09.2011 vor mir: „Jesus Christus spricht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Ist das nicht eine wunderbare Bestätigung aus Gottes Sicht?
Diese Verheißung Gottes dürfen wir leben und hoffen, das wir bald mehr sind.

So fing etwas völlig Neues an und wir ahnten noch nicht, was alles noch kommen sollte.